Unsere Trine

 

 

 


Die heimliche Chefin in unserem Haushalt!

 

Sie ist das Ergebnis einer "Laß uns nur mal gucken-Tour", die an einem sonnigen Samstag im Dezember 2002 begann. Es lag vieleicht auch daran, dass das Holzmindener Tierheim an diesem Nachmittag geschlossen hatte.

Nun ja, mein Schatzi und ich spazierten an der Weser entlang, genossen die Sonne und kamen rein zufällig am Tierheim vorbei. Es war wohl gerade Futterzeit, jedenfalls war der Geräuschpegel beeindruckend. Wir schauten durch den Zaun, wurden neugierig und wollten hinein. Tja, nicht so einfach, Tor zu, auf die Klingel reagiert niemand und auf zuwinken leider auch nicht.

Wir wollten uns aber mal umschauen, was tun?

Schatzi kam auf die Idee! Laß uns doch nach Driburg schauen. Ha, Samstagnachmittag, etwa 35 Km Entfernung, na, das wird´ne Fahrt zum nächsten geschlossenen Tor. Dachte ich.

Aber, was tut "mann" nicht alles. Zurück zum Auto, auf nach Bad Driburg.

 

 



He, das Tor ist auf!!! Wir hinein, schauten durch die Anlage, schön aufgebaut, oh! Da winkt jemand! Winken? Fuchteln? Noch etwa 50m Entfernung und wir können ihn schon hören. "Was wir hier machen würden?"; "Na, wir schauen uns um!" sagte ich, war wohl ein Fehler! Nach ausgiebiger Präsentation seiner Stimme und unserer Einsicht, das wir hier wirklich nichts zu suchen haben, beruigte sich die Lage wieder, so, dass wir noch ein vernünftiges Gespräch führen konnten. Ich erklärte ihm, das wir mit dem Gedanken gespielt haben, uns einen Hund anzuschaffen. Eigentlich eine Notlüge, aber, naja.....

 

Im Büro, Küche, Sammelpunkt,...., des Tierheimes fragte uns der "gute Herr" dann, was wir denn für Vorstellungen haben, über "unseren neuen Hund".

Jo, wie kommen wir jetzt, ohne noch grössere Peinlichkeit, aus dieser Situation wieder raus???

Also, er sollte: mittelgroß, Katzen und Kinderlieb sein, auch längere Zeit allein bleiben können, natürlich mit anderen Hunden können, ach ja, Stubenrein sowieso, ruhiger Vertreter, nicht zu alt aber auch kein Welpe,.........! Und? was da??? Ruhe!

Ich spielte mit dem Gedanken, dass wir spätestens jetzt rausfliegen!

"Moment!" sagte der "gute Herr", "ich schau mal nach."

Ein paar Minuten später stand er mit "Stummel" vor uns. Schäferhund/Rottweiler Mix.

 

 



Leine in die Hand gedrückt und wir raus, zum ersten Gassigehen.

 

Das "Stummel" keine Schäferhunde mag wurde uns dann nach etwa 100m klar, oder war es nur "der" Schäferhund auf der anderen Straßenseite. Hm, Minuspunkt!

 

Nach einer halben Stunde haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht. Ja, es war keine ruhige halbe Stunde und trotz der typischen Dezembertemperaturen sind wir kräftig ins Schwitzen gekommen.

 

Im Tierheim zurück, mussten wir dann noch vor der Tür warten und setzten uns auf die davorstehende Friesenbank.

Natürlich, haben wir über "Stummel" gesprochen, ja, nein, vieleicht, Erlebnisse und Begegnungen während der letzten halben Stunde.

 

Nun, "Stummel" nahm uns jegliche Entscheidung ab. Sie lehnte sich an uns, legte ihren Kopf auf Schatzis Knie und blickte uns an. (siehe oben). Sie hatte sich entschieden! Und wir? Tja, keine Frage, VERLOREN!!!

 

Es folgte noch das Abschlussgespräch mit dem "guten Herrn", wo wir dann doch noch seinen Namen erfahren haben. Und natürlich eine "kleine" Spendenaufforderung.

Ja, Größe ist bekanntlich relativ, so, dass unser Geldbeutel dann doch nicht ausreichend gefüllt war.

 

Einige unruhige Nächte (dieser Blick!!!) später, machte ich mich auf den Weg und holte unsere "Trine" ab.

 

Warum "Stummel" jetzt "Trine" heisst? Wie Trine überhaupt ins Tierheim kam? Was wir mit unserer Trine in den letzten Jahren so erlebt haben, das sind ganz eigene kleine Geschichten, die ihr in nächster Zeit hier nachlesen könnt.

 

Grüßle

Heiko

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P.S. Und natürlich ist Trine unser grösster Gewinn!!!

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Unsere ganz persönliche Geschichte, mit einen Ausflug, der so, nicht enden sollte!

 

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